PC & Computer Photoshop Grafik Photoshop CS: RAW Files bearbeiten


Photoshop CS: RAW Files bearbeiten

Die Verbesserung von Bildergebnissen durch gezielte Manipulation der RAW Formate. Viele Kameras bieten die Option, Bilder als *.raw zu speichern. Diese Dateien sind natürlich ziemlich groß, da sie weitgehend verlustfrei abgespeichert werden (im Gegensatz zur *.jpg-Komprimierung). Der Vorteil ist, daß gute Bildbearbeitungsprogramme wie z.B. Photoshop CS aus den RAW Dateien unglaublich viel machen können. Das wollen wir anhand eines kleinen Beispiels nachvollziehen.

Einer der NOK Schiffsfotografen, Roman, sandte mir per Mail ein Bild, das er vor einigen Tagen an der Grünentaler Hochbrücke gemacht hatte. Das Bild wurde am späten Abenbd in der Dunkelheit aufgenommen und fast zehgn Minuten belichtet bei ISO100 und f22. Hier das wenig zufriedenstrellende jpg-Ergebnis:

komprimiertes jpg Bild

In der Originalgrößenansicht gut zu erkennen sind die typischen "Kästchen" der jpg-Komprimierung, die schwache Tontrennung (abhängig von den eingesetzten Komprimierungsalgorhythmen), sowie die Vignettierung durch das Weitwinkel-Objektiv. Ich bat Roman, mir die RAW Version des Bildes zuzusenden, die immerhin mit 7,5MB Dateigröße zu Buche schlug.

Zunächst wurde Photoshop CS gestartet, dann die Datei geladen. Beim Laden von RAW Dateien öffnet Photoshop ein neues Fenster mit eigener Elementesteuerung:

Photoshop CS RAW Bearbeitung

Im Oberen Bereich des Fensters finden sich links einige Bildbearbeitungselemente, ähnlich der bekannten Photoshop Werkzeugleiste. Im rechten oberen Bereich sieht man die EXIF Daten und die Farbwertskalen. Hier kann man in einer Checkbox die Vorschau deaktivieren, was allerdings nicht sonderlich ratsam ist, denn die WYSIWYG Funktion ist ein wichtiges Hilfsmittel. Links unten dann die Werte des Zoomfaktors, der während der Einstellungsänderungen immer wieder von z.B. 12% (Gesamtbildvorschau) auf 100% (Detailvorschau) verändert werde sollte. Die Gesamtbildvorschau gibt gut die Stimmung des Bildes wieder, aber z.B. für Tontrennung, Übergänge und Kontraste sollte man immer wieder in die Detailvorschau gehen, um spätere Überraschungen zu vermeiden.

Die wichtigsten Elemente sind die GRUNDEINSTELLUNGEN. Hier kann man in mehreren Reitern verschiedenste Einstellungen bedienerfreundlich per Schieberegler einstellen, so z.B. Tonwert, Dynamik, Farbtemperatur, Kantenglättung, Mischtöne, Licht, Gradationskurve, Gammawerte und vieles mehr. Es wäre müßig, hier auf jede einzelne Funktion einzugehen. Es lohnt sich wirklich, anhand von guten RAW Bildern hier einmal die Möglichkeiten auszuprobieren. Selbst HDR Bilder lassen sich so ohne Probleme erzeugen.

Aus dem nahezu völlig dunklen RAW Bild von Roman habe ich binnen zwei Minuten diese drei Ergebnisse erzielt:

Raw Bilder bearbeitenRaw Bilder bearbeitenRaw Bilder bearbeiten




 

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