
Urlaub in Schleswig-Holstein
Urlaubsland Schleswig-Holstein
Urlaubsland Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein ist ein unglaublich vielseitiges Land, zwischen Meeren gelegen, und bietet für jeden Geschmack die richtige Gegend. Ob Holsteinische Schweiz und Seenplatte, Geestrücken, Marschland oder Nordseeküste, hier lauert hinter jeder Wegbiegung eine neue Idylle. Durch die verhältnismäßig sparsame Industrialisierung gibt es viele Erholungsgebiete, saubere Luft und eine vielfältige Tierwelt, die der Besucher genießen kann.
In Schleswig-Holstein Urlaub und Ferien zu verbringen heißt, sich bestens zu erholen. Überall geht´s hier zum Wasser. Ob an der Nord- oder Ostseeküste, im Binnenland, am Nord-Ostsee-Kanal oder den Flüssen des Landes - für Wasserratten ist Schleswig-Holstein ein Paradies. Segeln, Kyte- und Windsurfing, Schwimmen, Tauchen, Rudern, Hochsee- und Süßwasserangeln: Hier ist alles möglich. Die Wasserqualität an den Badestränden wird permanent amtlich geprüft und entspricht höchsten Standards. An Schleswig-Holsteins Stränden können Sie unbeschwert baden und Wassersport treiben. Und wenn das Wetter mal nicht sonnig ist, finden Sie in vielen Städten Erlebnisbäder (z.T. Meerwasserwellenbäder) mit aufregenden Angeboten.
Für Wanderer, Spaziergänger, Radfahrer, Camper und Wohnmobilisten bietet Schleswig-Holstein reizvolle Ecken. Ostholsteinische Schweiz, Seenplatte, Geestrücken, Marschland und Flußniederungen laden zu ausgiebigen Erkundungsgängen ein. Malerische Aulandschaften und Waldgebiete mit klarer, sauberer Luft bringen Erholung und Entspannung im nu. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten, Museen, Hünengräber, Naturdenkmäler u.v.m. machen Lust auf Geschichte(n).
Die zahlreichen Freizeitparks (z.B. Sierksdorf, Tolk, Trappenkamp u.a.) sind ideal für Familien mit Kindern, hier wird richtig was los gemacht! Viele Attraktionen erwarten Sie hier. Schleswig-Holstein ist das Land der kleinen Preise, hier ist Ihr Geld noch etwas wert. Ein toller Familienurlaub kostet hier nicht die Welt.
Auch wer es gern urban hat kommt bei uns nicht zu kurz. Die Küsten- und Binnenstädte bieten eine Vielzahl attraktiver Veranstaltungen und Aktionen. Die Gastgeber sind stets freundlich, bemüht und stets bestrebt, es ihren Gästen gut gehen zu lassen. Schleswig-Holstein ist weitgehend ohne Schwerindustrie und neben landwirtschaftlicher Produktion und Fischerei stark auf den Tourismus ausgerichtet. Hier wird "URLAUB" groß geschrieben. In den meisten Häfen können Sie Nordseekrabben oder Fisch fangfrisch vom Kutter bekommen, frischer geht es nicht.
Sie interessieren sich für Geschichte? Infolink: Liste historischer Orte in Schleswig-Holstein
2002 standen in Schleswig-Holstein insgesamt 176.198 Gästebetten zur Verfügung, die im selben Jahr von 2.968.406 Gästen zu 15.429.614 Übernachtungen genutzt wurden. 278.786 der Gäste kamen aus dem Ausland, das entspricht etwa 8,6 % aller Übernachtungsgäste. Die Bäder an der Ostsee hatten dabei etwas mehr Gäste (720.115) als die an der Nordsee (604.548), allerdings blieben die Nordseegäste länger, so dass dort insgesamt mehr Übernachtungen gebucht wurden (5.122.549) als an der Ostsee. Touristisch weniger wichtig waren Luftkurorte (153.538 Gäste mit 592.705 Übernachtungen) und heilklimatische Kur-Heilbäder (132.337 Gäste mit 755.153 Übernachtungen).
Die wichtigsten Gemeinden für den Fremdenverkehr waren, geordnet nach der Zahl der Übernachtungen:
Sankt Peter-Ording, Nordsee: 909.920 Übernachtungen, 101.607 Gäste davon 408 (0,4 %) aus dem Ausland, 8.991 Gästebetten.
Westerland, Sylt, Nordsee: 819.935 Übernachtungen, 96.120 Gäste davon 271 (0,28%) aus dem Ausland, 9.159 Gästebetten.
Grömitz, Ostsee: 714.188 Übernachtungen, 96.116 Gäste davon 413 (0,43%) aus dem Ausland, 8.305 Gästebetten.
Timmendorfer Strand, Ostsee: 676.510 Übernachtungen, 124.761 Gäste davon 2.567 (2,0%) aus dem Ausland, 6.771 Gästebetten.
Büsum, Nordsee: 658.723, 83.295 Gäste, davon 480 (0,57%) aus dem Ausland, 6.846 Gästebetten.
Wyk auf Föhr, Nordsee: 492.041 Übernachtungen, 46.368 Gäste, davon 325 (0,70%) aus dem Ausland, 4.733 Gästebetten.
Burg auf Fehmarn, Ostsee: 312.115 Übernachtungen, 47.704 Gäste, davon 1.476 (3,0%) aus dem Ausland, 3 364 Gästebetten.
Scharbeutz, Ostsee: 292.468 Übernachtungen, 45.314 Gäste, davon 1.366 (2,92%) aus dem Ausland, 3.940 Gästebetten.
Norddorf, Amrum, Nordsee: 276.978 Übernachtungen, 25.098 Gäste, davon 576 (2,24%) aus dem Ausland, 2.162 Gästebetten.
Wenningstedt, Sylt, Nordsee: 276.344 Übernachtungen, 36.775 Gäste, davon 570 (1,53%) aus dem Ausland, 2.650 Gästebetten.
Wichtigstes Heilbad war Malente mit 232.000 Übernachtungen, wichtigster Luftkurort Plön mit 132.000 Übernachtungen.
Von Süd nach Nord führt die A 7 durch das Land. Sie folgt dem historischen Ochsenweg. Aus südlicher Richtung führt der Weg durch den Hamburger Elbtunnel, bei dem Staus auftreten können. Ein Abzweig der A 7, die A 215, führt in die Landeshauptstadt Kiel.
Von Hamburg geht auch die A 1 ab, welche der Route der neuzeitlichen Vogelfluglinie nach Skandindavien folgt. Zwischen Hamburg und Lübeck kann der A 21/B 404 alternativ zur A 7 Richtung Kiel gefolgt werden; derzeit sind rund zwei Drittel der ehemaligen B 404 zur A 21 ausgebaut.
Eine vierte Autobahn, die Bundesautobahn 23, führt von Hamburg nach Dithmarschen und Nordfriesland und erschließt so die südliche Westküste.
Aus Berlin führt die Bundesautobahn 24 in Richtung Hamburg nach Schleswig-Holstein. Lautet das Ziel Ostholstein oder Kiel, so nimmt man noch vor Hamburg die B 404.
Aus Mecklenburg-Vorpommern führt die A 20 nach Lübeck.
Reisende aus dem westlichen Dänemark durchqueren Schleswig-Holstein über die A 7. Bei Rendsburg kann über die A 210 die Landeshauptstadt Kiel erreicht werden. Die Fahrt an die Westküste hingegen erweist sich als schwierig und kann entweder über eine der zahlreichen Bundesstraßen oder Hamburg und die A 23 erfolgen.
Die Ost-West-Verbindungen im Land sind nur schwach entwickelt. Auch die Strecke von Berlin zur A 7 oder an die Westküste beinhaltet entweder einen langen Umweg um Hamburg herum oder eine zwangsweise Stadtdurchfahrt durch Hamburg.
Eine Alternative zur Anreise über die Autobahn sind Bundesstraßen, die zum Teil als Ferienstraßen nach Schleswig-Holstein führen oder historischen Handelsrouten folgen, wie die Alte Salzstraße.
Bereits 1844 wurde die Eisenbahn Hamburg-Kiel gebaut. Die Fahrtzeit dauert etwas mehr als eine Stunde.
1854 folgte die Route von Hamburg nach Flensburg, welche in Neumünster von der oben genannten Strecke abzweigt. Hier beträgt die Fahrtzeit etwa 2 Stunden, und weiter würde es - wie bei der parallel verlaufenden A 7 - über die Grenze nach Dänemark gehen. Eine besondere Sehenswürdigkeit dieser Eisenbahnstrecke ist die Rendsburger Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal.
1865 wurde die Strecke Hamburg-Lübeck eröffnet. Sie folgt inzwischen, wie die A 1, der Vogelfluglinie bis nach Fehmarn. Von Lübeck nach Kiel führt eine weitere Strecke durch die Holsteinische Schweiz. Sie wird grundsätzlich nur von Regionalzügen befahren. Eine durchgehende Elektrisierung der Strecke ist seit Jahren im Gespräch, scheiterte aber bislang vor allem an Kostengründen.
Daneben gibt es noch die Strecke von Hamburg nach Sylt. Ab Hamburg-Altona wird sie auch von Autozügen befahren. Spätestens in Niebüll muss der Sylt-Tourist sein Auto auf jeden Fall stehen lassen oder aber auf den Zug verfrachten, denn über den Hindenburgdamm führen nur Gleise, keine Straße. Die Strecke ist eine der lukrativsten im Deutschen Bahnnetz. Sie ist bis Itzehoe elektrisiert, dort muss umgekoppelt werden.
In Kappeln befindet sich eine historische Museumsbahn, welche an die Zeit der Dampflokomotiven erinnert, die in Schleswig-Holstein bis Ende der 1960er Jahre eingesetzt wurden.
Inzwischen wurden viele Strecken elektrifiziert, sodass man zum Beispiel mit dem ICE nach Kiel gelangen kann. Allerdings fährt dieser nicht stündlich, wie andernorts, verbindet aber die Landeshauptstadt direkt mit Köln, Stuttgart, Berlin und Dresden.
Die meisten Flugreisenden von und nach Schleswig-Holstein benutzen den Hamburger Flughafen. Auch der Flughafen von Billund im dänischen Jütland liegt in der Nähe des Landes.
Schleswig-Holstein selbst verfügt über einen internationalen Flughafen. Nur der Flughafen Lübeck-Blankensee ist für Düsenflugzeuge ausgelegt. Hier verkehren Billigflüge von und nach Glasgow, London, Mailand, Pisa, Shannon und Stockholm.
Der Flughafen Kiel-Holtenau wurde bisher mit Turboprop-Maschinen angeflogen, der Linienverkehr wurde Ende 2005 eingestellt.
Der Flughafen Sylt wird ebenfalls mit Turboprop-Maschinen von Berlin, München und aus dem Ruhrgebiet angeflogen.
Durch seine Lage am Meer lässt sich Schleswig-Holstein sehr gut mit dem Schiff oder einem eigenen Boot erreichen. An der Westküste gibt es allerdings keine international bedeutenden Häfen für Passagierschiffe. Diese Rolle übernimmt der Hamburger Hafen.
Ganz anders ist die Situation im Ostseeraum. Hier spielt Schleswig-Holstein trotz der Jütlandlinie nach wie vor eine wichtige Rolle als Anlaufpunkt des internationalen Fährverkehrs nicht nur mit Dänemark, sondern auch mit Norwegen, Schweden, Finnland und dem Baltikum. Wichtigster Fährhafen ist Travemünde mit dem Skandinavienkai. Von Kiel verkehren regelmäßige Autofähren nach Göteborg und Oslo.
Der Sportbootskipper, der über die Nordsee kommt, erreicht die freundlicheren Segelreviere der Ostsee am günstigsten durch den Nord-Ostsee-Kanal (NOK), welcher übrigens auch von Kreuzfahrtschiffen häufig frequentiert wird. Beachten muss man hier, dass das Segeln auf dem NOK verboten ist. Man darf also nur unter Motor fahren, was auf Grund der Enge und des Verkehrs nachvollziehbar ist. Sportboote aus dem Binnenland erreichen Schleswig-Holstein und die Ostsee über den Elbe-Lübeck-Kanal.
Die schleswig-holsteinische Ostseeküste grenzt an das Segelrevier der dänischen Südsee. Dies wirkt sich positiv aus für den Tourismus von Seglern aus dem gesamten Ostseeraum und darüber hinaus. Am beeindruckendsten manifestiert sich dieser Umstand bei der Kieler Woche, wo Segler aller Herren Länder mit Booten jeden Alters und jeder Größe eintreffen
Aktualisiert (Freitag, den 29. Januar 2010 um 09:29 Uhr)


